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Auszüge aus der Schulchronik 
»1901 - 1939, Grundschule Loevelingloh, Münster«

Chronik der Loevelingloh Grundschule

1901 Bei Gründung der einklassigen Volksschule Loevelinkloe im Jahre 1901  wurden derselben alle Schulkinder aus den Bauerschaften Loevelinkloe und  Wilbrenning überwiesen. Der Schulbau wurde im Juli des Jahres 1901 fertiggestellt. Hinter dem  Schulgebäude sind die Schulaborte und zwei Viehställe gebaut. Nördlich des  Spielplatzes liegt der ½ Morgen große Lehrergarten. Am 25. Oktober wurde der Neubau eingeweiht.  Ein Lehrer betreute die Schüler im Halbtagsunterricht. Das Schulgebäude der 
"einklassigen Schule zu Loevelingkloe"
1914 Am 2. August 1914 brach der 1. Weltkrieg aus. Die Kinder der Schule  Loevelinkloe sammelten Tabak, Zigarren, Socken, Pulswärmer, Unterjacken  u.s.w. für die Soldaten. 
1916 Ostern brachten die Schüler 1.500 Eier zum Lazarett Schützenhof in Münster.  Der Lehrer der Schule, Herr Röttker, wurde zum Heeresdienst einberufen,  vertreten wurde er von Fräulein Holtkötter aus Telgte, die nach der Rückkehr  des Herrn Röttker wieder stellenlos war.  Weiterhin wurden während der Kriegsjahre Geld und Pakete für die Kriegs-  und Zivilgefangenen gesammelt. Im 2. Jahrzehnt besuchten ca. 74 Kinder die Schule.
1920 Der Kreisarzt stellte bei 12 Kindern »Krätze« fest. Sie erhielten in einem  Krankenhaus Schwefelbäder und durften die Schule nur mit einem ärztlichen  Gesundheitszeugnis wieder besuchen.  
1924 Im Oktober beschloss die Gemeindevertretung Amelsbüren, ein Spritzenhaus  an das Westende des Wirtschaftsgebäudes der Schule Loevelinkloe zu bauen. 
1927 Im April wurde der »chauseemäßige Ausbau« des Kappenberger Dammes  fertiggestellt. Nun lag die Schule an dem »Kreuzungspunkt zweier  verkehrsreicher Chauseen«. Aus diesem Grunde wurde der Schulplatz  eingezäunt.
1929  Im Sommer wurde in der Schule Loevelinkloe eine Schülerbücherei mit 45  Bänden eingerichtet. Im Herbst wurde das Schulgebäude einer »gründlichen  Reparatur« unterzogen. 
1932 Im April wurde ein zweiter Lehrer, der Hilfslehrer Leo Roland Ostermann, an  die Schule bestellt. Unterricht fand aufgrund der mangelnden Räume morgens  und nachmittags statt. Im Oktober des Jahres wurde im Hause Geldermann mit finanzieller Hilfe der  damaligen Elternschaft ein zweiter Schulraum geschaffen. Auf Unterstützung  seitens der Gemeinde musste wegen »Mangels an Mitteln« verzichtet werden. 
1938 Bischof Clemens August von Galen spendete in Amelsbüren das Sakrament  der Firmung und besuchte die Schule Loevelinkloe. 
1939 Der 2. Weltkrieg brach aus. Wieder wurde wie im 1. Weltkrieg von den  Schülern für die Soldaten gesammelt. Wegen Diphterie-Erkrankungen wurde die Schule vom 18. bis zum 25. 11.  geschlossen.  In den Weihnachtsferien begann der Umbau der Volksschule Loevelinkloe.
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